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Reden ist Gold - Schweigen ist Silber

Meine Frau ist nach der Geburt unseres Sohnes zu Hause. Sie meckert ununterbrochen an mir herum. Wie kann ich unser Zusammenleben wieder erfreulicher gestalten?

Wochenbettdepression

Dauernde Kritik und „Meckern“ Ihrer Frau sind Hinweise auf Unzufriedenheit, mit sich selbst und/oder der Situation.
Als ersten Schritt sollten Sie prüfen lassen, ob Ihre Frau eventuell an einer Wochenbettdepression leidet. Sprechen Sie mit Ihrer Frau darüber. Kontaktieren Sie diesbezüglich den Hausarzt für eine Medikation, bzw. Überweisung zu einem Therapeuten. Allein in Deutschland sind nach Aussage des Vereins „Licht & Schatten e.V.“ jährlich etwa 100.000 Frauen betroffen. Der medizinische Begriff lautet peripartale psychische Erkrankungen.
Eine weitere Möglichkeit könnte die körperliche Veränderung sein. Oftmals dauert es längere Zeit, bis der Körper der jungen Mütter die ursprüngliche Form zurückerlangt. Wobei die Veränderung zu einer fraulichen Form ein ganz normaler Entwicklungsschritt ist. Leider wird uns in der Werbung und im Fernsehen oft das Gegenteil vorgegaukelt. Die „Stars“ sind nach kürzester Zeit wieder körperlich fit und so, wie vor der Geburt. Das erzeugt bei jungen Müttern das Gefühl der Unzulänglichkeit und Unzufriedenheit. Dabei werden der Personaltrainer, Ernährungsberater, das Kindermädchen, teilweise auch Koch der „Stars“ und die dafür benötigte Zeit, ganz zu schweigen das dafür benötigte Geld, nicht erwähnt.
Außerdem fällt es vielen Frauen schwer, nur noch Mutter zu sein. Das berufliche und soziale Umfeld fehlen. Es entsteht der Eindruck der Isolation.
Die Lösung ist, Sie müssen Ihrer Frau in die „neue Welt des Eltern-sein“ folgen. Die anstehenden Aufgaben mit übernehmen, Entlastung für Ihre Frau schaffen, eine Haushaltshilfe bestellen. Dann kann sie wieder ihre Freundinnen treffen, die Arbeitsstelle besuchen, einen Einkaufsbummel machen oder einfach nur gemütlich einen Kaffee trinken. Dadurch gewinnt Ihre Frau Zufriedenheit zurück und Ihr partnerschaftlicher Teamgeist wird gestärkt.

Ihre Heidemarie Voigt


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